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LINSENFINDER - WELCHE KONTAKTLINSEN FÜR MICH?

Die Auswahl der richtigen Kontaktlinse

Kontaktlinsen geben Brillenträgern ein Stück Lebensqualität zurück: Sie können wieder ohne einen Fremdkörper auf der Nase gestochen scharf sehen. Viele Menschen mit Sehfehlern finden die Aussicht, Kontaktlinsen tragen zu können sehr attraktiv, scheitern dann aber am Finden der richtigen Kontaktlinsen. Wenn man im Vorfeld für sich selbst ein paar wichtige Fragen klärt und sich ausreichend informiert, fällt die Wahl der passenden Linse aber gar nicht so schwer.

Kontaktlinsen ja oder nein?

Das Tragen von Kontaktlinsen birgt Vorteile und Nachteile in sich. Für das Tragen von Kontaktlinsen spricht, dass es eine wirkungsvolle Alternative zur Brille bei einer starken Fehlsichtigkeit ist. Kontaktlinsen bergen zunächst einmal ein sehr geringes Verletzungsrisiko in sich bei sportlichen Aktivitäten. Im Gegensatz zur Brille gibt es keine beschlagenen oder nassen Gläser bei ungünstigen Wetterbedingungen. Auch im Beruf kann die Benutzung von Kontaktlinsen eine Verbesserung mit sich bringen, beispielsweise beim Tragen von Schutzbrillen. Viele Menschen fühlen sich zudem mit Kontaktlinsen viel attraktiver als mit einer Brille.

Nicht empfehlenswert sind Kontaktlinsen, wenn man sich viel in staubigen Umgebungen oder bei sehr trockener Luft aufhält. Bestimmte Medikamente können sich außerdem schlecht auf die Verträglichkeit von Kontaktlinsen auswirken. Von den Anschaffungskosten kann eine Brille unter Umständen deutlich preiswerter sein. Wer Kontaktlinsen verwendet, der muss diese bei jeder Benutzung sorgsam einsetzen und wieder entfernen, eine penible Hygiene ist darüber hinaus absolut nötig. Für bequeme Menschen ist die Brille deswegen oft die bessere Alternative. Vor der Wahl der Kontaktlinsen sollte man sich zudem fragen, ob man ein Problem damit hat, sich in die eigenen Augen zu fassen. Manchen Menschen wird schon beim Gedanken daran mulmig, für diese sind Kontaktlinsen natürlich keine Alternative zur Brille.

 

Welche Linse ist die richtige? ( Andreas Hilger, Fotolia)


Verschiedene Arten von Kontaktlinsen

Es gibt grundsätzlich zwei verschiedene Arten von Kontaktlinsen: die formstabilen, harten und die weichen Kontaktlinsen. Darüber hinaus können einige Kontaktlinsen nur einen Tag getragen werden, manche einen Monat, andere hingegen sogar bis zu einem Jahr. Bei der Wahl der richtigen Linsenform kommt es hier auf die individuellen Bedürfnisse des Nutzers an.

Ein-Tages-Linsen sind besonders geeignet für Menschen, die die Linsen nur sporadisch zu bestimmten Ereignissen, wie beispielsweise dem Besuch im Schwimmbad, benutzen wollen. Monatslinsen, die nach einem Monat durch neue Linsen ersetzt werden, eignen sich für Träger, die ihre Linsen mehrere Tage in der Woche benutzten wollen. Hier ist es auch nicht so gravierend, wenn sich die Sehwerte noch ab und an verändern, da man dies dann immer wieder neu anpassen kann. Die Jahreslinsen sind vor allem für Nutzer geeignet, die konstante Sehwerte haben und die ihre Linsen täglich tragen. Harte Jahreslinsen sind insbesondere bei einer starken Hornhautkrümmung empfehlenswert. Beachten sollte man allerdings, dass man alle Kontaktlinsen – mit Ausnahme der Ein-Tages-Linsen – vor und nach jeder Benutzung penibel reinigen nutzen muss. Hier sind die Tageslinsen deutlich im Vorteil.

Vor- und Nachteile harter Kontaktlinsen

Formstabile Kontaktlinsen sind leicht in der Handhabung, da sie sich relativ unkompliziert einsetzen und wieder entfernen lassen. Außerdem haben kann man sie bis zu zwei Jahren – und zwar jeden Tag – tragen. Auch der Tragekomfort ist nach der Eingewöhnungszeit mitunter besser als bei weichen Kontaktlinsen. Durch die besonders gute Versorgung mit Sauerstoff treten bei dieser Linsenart seltener Hornhautschäden auf. Generell ist bei einer größeren Hornhautkrümmung zu harten Kontaktlinsen zu raten.

Ein schwerwiegender Nachteil der harten Kontaktlinsen ist das anfangs unangenehme Tragegefühl. Die Linsen sind häufig als Fremdkörper im Auge deutlich zu spüren. Nach ein paar Tagen wird der Tragekomfort aber meistens etwas besser und irgendwann spürt der Träger die Linsen fast gar nicht mehr. Ein weiterer negativer Aspekt ist die geringe Größe: Diese Linsen können schneller verloren gehen als andere, zumal sie auch lockerer auf dem Auge sitzen. Finanziell schlägt ein Verlust meist immens zu Buche.

Vor- und Nachteile weicher Kontaktlinsen

Weiche Kontaktlinsen sind besonders für die gelegentliche Nutzung geeignet und erscheinen dem Träger als angenehm. Wird eine weiche Linse verloren, dann ist eine Neue wesentlich preisgünstiger als eine harte Kontaktlinse. Einige Kontaktlinsenträger können sich partout nicht mit dem Tragegefühl harter Linsen anfreunden. Sie kommen meist mit weichen Kontaktlinsen besser zurecht.

Die geringere Lebensdauer ist ein Nachteil der weichen Linsen. Gesundheitlich bedenklich können die Proteinablagerungen sein, zu denen es bei einer längeren Tragedauer zwangsläufig kommt. Auch kleine Schäden an der Hornhaut können auftreten, die aber meist vom Nutzer gar nicht wirklich wahrgenommen werden. Hier können irreparable Schäden die Folge sein. Bei Nutzern mit einer starken Hornhautverkrümmung können die Linsen meist nicht zur vollen Sehkraft verhelfen, hier sind harte torische Linsen die bessere Wahl.

Vor dem ersten Tragen der Kontaktlinsen sollte unbedingt ein Augenarzt aufgesucht werden. Er überprüft, ob die Augen überhaupt für diese Art der Sehhilfe geeignet sind. Bei einer unsachgemäßen Anwendung von Linsen können dem Auge große Schäden zugefügt werden. Nur wirklich individuell abgestimmte und absolut passende Kontaktlinsen versprechen einen hohen Tragekomfort und sind gesundheitlich unbedenklich (07.11.2012).