Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie Sehfehler ausgeglichen werden können. Eine beliebte Variante sind Kontaktlinsen. Der Vorteil dieser Sehhilfe liegt vor allem in der komfortablen Tragweise. Kontaktlinsen stören in der Regel nicht bei sportlichen Tätigkeiten oder ähnlichem. Außerdem sind Kontaktlinsen nicht sichtbar und verändern so nicht das äußere Erscheinungsbild. Jeder Träger hat die Wahl zwischen mehreren Varianten. Eine davon sind die so genannten Jahreslinsen. Hierbei handelt es sich um Kontaktlinsen, die nur einmal pro Jahr neu gekauft werden müssen. Dementsprechend hoch ist allerdings auch der Preis, der für Jahreslinsen zu zahlen ist.
Neben den höheren Kosten haben Jahreslinsen auch andere Nachteile gegenüber anderen Linsenarten. Da die Linse ein Jahr halten sollte, sind die Kosten im Falle eines Verlustes oder einer Beschädigung besonders hoch. Aus diesem Grund sollten diese Linsen buchstäblich wie der eigene Augapfel gehütet werden. Durch den relativ langen Anwendungszeitraum dieser Linsen ist auch keine perfekte Hygiene gegeben. Kontaktlinsen, die öfters gewechselt werden sind natürlich wesentlich hygienischer. Doch es gibt auch wichtige Punkte, die für den Einsatz von Jahreslinsen sprechen. So gibt es gewisse Arten von Sehfehlern, die nur durch diese Linsen ausgeglichen werden. Diese Kontaktlinsen gibt es einfach mit wesentlich mehr Parametern, als beispielsweise Monatslinsen. Schwierige Fehlstellungen der Augen können nur mit speziell angefertigten Jahreslinsen ausgeglichen werden. Außerdem gibt es seltene Augenformen, die eine solche Linse nötig machen.
Dennoch kann nicht pauschal gesagt werden, dass eine Linsensorte besser oder gesünder ist als die andere. Es kommt immer auf den jeweiligen Träger und dessen Sehfehler, bzw. dessen Augenform an.
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