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SPECIAL | DAS AUGE UND SEINE FEHLSICHTIGKEITEN

Der Aufbau des Auges

Man könnte das menschliche Auge mit einer Kamera vergleichen. Eine Kamera besteht aus einem einstellbaren Linsensystem („Objektiv“ genannt), einem Bildträger (der Film), einer Blende um den Lichteinfall zu regulieren, einem Verschluss und einem Gehäuse. Das menschliche Auge besitzt auch ein Linsensystem. Dieses besteht aus der Hornhaut, die als starre Frontlinse fungiert, und der Augenlinse, die beliebig regulierbar ist. Die Iris (Regenbogenhaut) übernimmt die Funktion der Blende. Bei dem menschlichen Auge dient die Netzhaut als Bildträger und die Lederhaut ist das Gehäuse des menschlichen Auges.

Video: Aufbau des Auges


VIDEO von Lensspirit zum Aufbau des Auges
(http://www.youtube.com/watch?v=kLft39jQm-A)


"Bauteile" unseres Auges im Detail

Der Bulbus (Augapfel) besteht aus drei verschiedenen Hautschichten. Die äußerste Faserhaut (tunica fibrosa) unterteilt sich in die Lederhaut (sclera) und die Hornhaut (cornea). Die mittlere Gefäßhaut wird gebildet durch die Aderhaut (chorio idea), Ziliarkörper (corpus ciliare) und die Regenbogenhaut (iris). Die innere Haut ist die Netzhaut (retina).

Die Lederhaut ist eine Sehnenhaut und somit die festeste Haut des gesamten menschlichen Körpers. Ihre Aufgabe ist es, dem Auge die Form zu geben und es zu schützen. Innerhalb der Lederhaut findet man drei wichtige Stellen. Zum einen die so genannte Siebplatte, die sich am hinteren Pol des Auges befindet und als Sieb fungiert, durch das die Sehnervenfasern aus dem Auge heraus treten können.

Als zweite wichtige Stelle ist der Schlemmsche Kanal zu benennen, der als Ableitungskanal für das Kammerwasser dient.

Die letzte wichtige Stelle in der Lederhaut sind die Fontanaschen Räume, durch die das Kammerwasser in den Schlemmschen Kanal gelangen kann. Diese Räume dienen außerdem dazu, den Abfluss des Kammerwassers zu regulieren, damit der Augeninnendruck gehalten werden kann. Auf der Lederhaut liegt die Hornhaut auf und ist fest mit ihr verwachsen.

Die Hornhaut des Auges ist durchsichtig und überaus empfindlich auf Berührungen, was als Schutzmaßnahme des Auges dient. Die Aufgabe der Hornhaut ist es mit dem Kammerwasser gemeinsam eine starke sammelnde Fläche zu bilden, und mit der Linse zusammen ein gestochen scharfes Bild auf die Netzhaut zu projizieren. Den Übergang zwischen Hornhaut und Lederhaut nennt man Limbus.

Der blutreichste Teil des Auges ist die Aderhaut. Sie ist von vielen Arterien und Venen durchzogen und in ihr sind viele einzelne Pigmente eingelagert. Ihre Aufgabe ist es, das Auge mit Nährstoffen zu versorgen.

Der Ziliarkörper des Auges ist ein sehr elastischer, ringförmiger Körper. In seiner Oberfläche befinden sich zahlreiche Drüsen, die für die Erzeugung des Kammerwassers notwendig sind. Außerdem befindet sich im Ziliarkörper der ebenfalls ringförmige Akkomodationsmuskel, welcher für das Wölben bzw. Flachziehen der Augenlinse zuständig ist.

Die Regenbogenhaut ist eine runde Scheibe. In der Mitte der Regenbogenhaut befindet sich die Pupille. Die Pupille ist das Sehloch, dass sich durch zwei Muskeln öffnen oder schließen kann. Vor allem im hohen Alter kann die Pupille an Beweglichkeit abnehmen. Die Aufgabe der Iris ist somit die Regulation der einfallenden Lichtmenge.

Video: Kurzsichtig vs. weitsichtig


VIDEO: Sammellinsen oder Zerstreuungslinse zur Korrektur von Fehlsichtigkeit
(http://www.youtube.com/watch?v=kLft39jQm-A)


Fehlsichtigkeiten und deren Ursachen

Schaut man sich die Fragen und Diskussionen im Augenratgeber bei Gesundheitsfrage.net genauer an, dann sind die häufigsten Fehlsichtigkeiten und Augenerkrankungen die Kurzsichtigkeit (Myopie), Weitsichtigkeit (Hyperopie), Hornhautverkrümmung, Alterssichtigkeit sowie Grauer Star. Diese und ihre Ursachen sollen im Folgenden kurz angerissen werden.

Hornhautverkrümmung (Astigmatismus)


Im Normalzustand ist die Hornhaut in senkrechter, sowie in waagerechter Richtung auf eine bestimmte Art gekrümmt. Diese Krümmung ist nahezu kugelförmig, sodass einfallendes Licht immer auf die gleiche Art und Weise in das Auge gelangen kann. Bei der Hornhautverkrümmung weicht diese Krümmung der Hornhaut von der Normalität ab und die Brechkraft wird somit verändert, sodass das Auge das einfallende Licht nicht in einem Punkt auf der Retina bündeln kann. Man kann als Gegenmaßnahme eine Brille mit, dem Auge entsprechend, geschliffenen Zylindergläsern oder torischen Kontaktlinsen (siehe hier) verwenden. Auch kann eine Hornhautverpflanzung dabei helfen, die Sehschwäche zu regulieren.

Kurzsichtigkeit (Myopie) / Weitsichtigkeit (Hyperopie)

Der Grund für diese Fehlsichtigkeiten, sind die Abweichungen vom Normalzustand des Augapfels. Hierbei ist der Augapfel entweder zu lang (Kurzsichtigkeit) oder der Augapfel ist zu kurz (Weitsichtigkeit). Bei der Kurzsichtigkeit werden die Lichtstahlen bereits vor der Netzhaut auf einen Punkt gebündelt, wodurch das Sehen in die Ferne nur verschwommen und unscharf möglich ist. Bei der Weitsichtigkeit können die Lichtstrahlen erst nach der Netzhaut gebündelt werden. Dadurch wirken Gegenstände in der Nähe verschwommen. Regulieren kann man diese Fehlsichtigkeit mit einer Brille, Kontaktlisen oder durch eine Lasertherapie. Auch kann man ein CLE (clear lens exchange) Verfahren anwenden, bei dem die natürliche Linse gegen eine künstliche ausgetauscht wird.

Alterssichtigkeit (Presbyopie)

Die Alters(weit)sichtigkeit ist ein durch den Alterungsprozess entstehender Sehfehler, der oft bei Menschen ab etwa dem 40. Lebensjahr eintritt. Hierbei ist die Fähigkeit der Anpassung / Flexibilität der Augenlinse eingeschränkt. Der Kern der Linse verhärtet und vergrößert sich, wodurch die Linse im Auge an Elastizität verliert. Dadurch wird es der Linse bei der Akkomodation erschwert, sich zu wölben. Bei normalsichtigen Menschen ist das Auge im Ruhezustand auf die Ferne angepasst und muss sich anpassen, um Gegenstände, die sich in der Nähe befinden, deutlich erkennen zu können. Der Fernpunkt (punctum remotum) ist dabei der Punkt, den das komplett entspannte Auge scharf erkennen kann. Den am nächsten vor dem Auge liegende Punkt an dem man einen Gegenstand noch scharf erkennen kann nennt man Nahpunkt (punctum proximum). Bei einer Presbyopie entfernt sich der Fernpunkt immer weiter vom Auge. Um diese Fehlsichtigkeit auszugleichen, empfiehlt sich die Behandlung durch eine Brille oder durch Kontaktlinsen.

Grauer Star (Katarakt)

Der Graue Star ist eine Krankheit des Auges, bei der die Linse im Auge getrübt ist. Oft macht sich diese Erkrankung erst nach langer Zeit bemerkbar. Meistens sind erste Symptome Blendungserscheinungen oder ein Schleier vor den Augen. Bei dem grauen Star zeigt sich hinter der Pupille eine graue Verfärbung, die für die Fehlsichtigkeit verantwortlich ist. Einem grauen Star kann man im Grunde genommen nur mit zwei Operationsverfahren entgegenwirken: zum einen durch eine extrakapsuläre Operation oder durch eine intrakapsulären Operation. Bei der extrakapsulären Operation wird die vordere Linsenkapsel geöffnet, um im Anschluss das Innere der Linse zu entfernen. Dadurch kann die hintere Kapselwand bestehen bleiben und das Auge behält dadurch seine natürliche Abgrenzung zwischen dem hinteren und vorderen Abschnitt des Auges. Eine intrakapsuläre Operation kommt nur dann zum Einsatz, wenn es nicht möglich ist, den grauen Star durch die extrakapsuläre Methode zu behandeln. Dabei wird die gesamte Linse aus dem Auge entfernt.

 

Hyperopie, Myopie und Astigmatismus ( Fotolia)


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