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Meine Kontaktlinsen
SPECIAL | LASIK AUGENLASERN
Risiken beim Augen lasern
Verstärkte Blendempfindlichkeit
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VERSTÄRKTE BLENDEMPFINDLICHKEIT NACH AUGENLASERN |
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Glare, Transient Light, Halos, Starburst, Ghosting
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Nach einer Augenlaserbehandlung kann es zu einer erhöhten Blendempfindlichkeit durch zunehmende Streulichtentwicklung kommen. Die abbildende Netzhaut gibt dabei die von Linse und Hornhaut berechneten Daten falsch wieder. Diese visuelle Beeinträchtigung wird in der refraktiven Chirurgie Glare genannt. Geläufig ist auch der Begriff Transient Light Syndrome.
Erhöhte Blendempfindlichkeit gehört zu den unangenehmsten visuellen Beeinträchtigungen nach dem Augenlasern: Sämtliche Gegenstände mit einer glänzenden Oberfläche werden vom Auge mit extremen Lichtreflexen wahrgenommen. Das können die funkelnden Augen einer Katze, Schmuck, Chromteile von Fahrzeugen oder die Wasseroberfläche eines Sees sein. Besonders stark tritt dieser lästige Effekt in der Dämmerung oder im Dunkeln in Erscheinung und kann vor allem im Straßenverkehr sehr behindernd bis gefährlich für die Fahrtüchtigkeit werden. Das Unangenehme an der Blendempfindlichkeit ist, dass sie nach einer Augenlaserbehandlung gerne auch gemeinsam mit anderen störenden visuellen Nebeneffekten wie Halos ("Heiligenschein"-Sehen), Starbursts (Sternchenlichter) und Ghosting (Doppelbilder-Sehen) auftreten kann. In leichteren Fällen verliert sich der Effekt nach Tagen oder Wochen, kann sich allerdings je nach Verfassung des Auges über mehrere Monate hinziehen. Meistens ist eine Nachbehandlung hilfreich, bei besonders ungüngstiger Prognose kann eine Nachkorrektur notwendig sein. Auftreten kann Blendempfindlichkeit nach allen Arten der Laserbehandlung, jedoch eher bei konventioneller LASIK wie Femto-LASIK, hier liegt die Quote laut Studien bei rund 20 Prozent. Nach LASEK ist der Glare-Effekt eher selten, es kann hier allerdings zu einem anderem Blendeffekt in Form eines milchigen Schleiers (Haze) kommen. Dieser Schleier verliert sich in der Regel nach einiger Zeit.
Die Ursache für die erhöhte Blendempfindlichkeit kann in der Beschaffenheit des Auges selber, in veralteten Lasersystemen und/oder in der Ungenauigkeit des behandelnden Operateurs liegen. Renommierte Anbieter von Augenlaser Behandlungen raten daher dringend zu einer gründlichen Voruntersuchung, bei der die Möglichkeiten und Grenzen des individuellen Falles erörtert und abgewogen werden. Vor allem Patienten mit dünner Hornhaut, stark ausgeprägter Fehlsichtigkeit oder großen Pupillen sind anfällig für Blendempfindlichkeit. Auch ein zu weit von der Mitte der Hornhaut entfernt angesetzter Laser-Schnitt kann zu Blendeffekten führen. Die neuartige Wellenfront-Lasik, auch CustomVue-Lasik, gilt wegen ihres präzisen Datentransfers als zuverlässiger bei der Vermeidung von Blendeffekten als andere LASIK-Verfahren.
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