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LASIK ODER LASEK?

Ärztliche Untersuchung der Augen bringt Klarheit

Lasik und Lasek sind die Abkürzungen für die derzeit am häufigsten angewandten Lasermethoden bei Augenoperationen. Lasik steht für „Laser in situ Kerotomileusis“. Mit Lasek wird die „Laser Epithelial Kerotomileusis“ bezeichnet, eine Methode bei der das äußere Hornhaut-Epithel abgetragen wird. Beide Operationsverfahren des Augenlaserns stellen eine Weiterentwicklung der PRK (Photorefraktiven Keratektomie) dar, die seit 1997 zur Korrektur von Fehlsichtigkeiten wie Weit- und Kurzsichtigkeit, sowie Hornhautverkrümmung eingesetzt wird. Welche der beiden Augenoperationens-Methoden individuell geeigneter ist, hängt von der Beschaffenheit der Hornhaut ab und sollte in jedem Fall mit dem Augen-Facharzt besprochen werden.

Lasek – setzt an der Hornhaut-Oberfläche der Augen an

Die Ende des 20. Jahrhunderts entwickelte Lasek-Methode kombiniert die Vorteile der PRK und der Lasik Augenlaser-Behandlung. Lasek stellt den schonenderen Eingriff dar, da nur die oberste Hornhautschicht mittels Alkohollösung dünn geschnitten und aufgeklappt wird. Im Gegensatz zu Lasik, wo die Laserbehandlung innerhalb tiefer liegender Hornhautbereiche ansetzt, werden bei Lasek 160 Mikrometer weniger Hornhautgewebe benötigt. Dadurch ist die Lasek-Methode für Patienten mit flacher und dünner Hornhaut möglich, für die die Lasik-Laseroperation nicht durchführbar ist. Die Patienten entscheiden sich in der Regel lieber für Lasik, da diese Methode schmerzfreier ist und eine schnellere Genesung erlaubt. Lasek ist etwas schmerzhafter, dafür heilt die dünne Hornhautklappe automatisch an und beinhaltet ein geringeres Risiko als Lasik. Das angewachsenen Hornhautteil löst sich auch in Situationen wie Unfall und Aufprall nicht ab. Die Dauer der Abheilung kann bei Lasek 4-6 Woch
en dauern und der Patient hat möglicherweise ein Sehvermögen mit schwankender Qualität. Der Heilungsprozess des Hornhautepithels kann durch das Tragen von therapeutischen Kontaktlinsen auf 4 bis 5 Tage beschleunigt werden. Bei Lasik ist der Patient ein nach dem Lasereingriff wieder einsatzbereit.

Lasik und Lasek – zwei anerkannte Methoden als Sehhilfen-Alternative

Nach Lasek ist das Resultat ein sehr gutes Kontrastvermögen und die Sehqualität bleibt stabil. Dieses Ergebnsiqualität ist der des PRK und Lasik u.U. etwas überlegen. Der operative Eingriff des Augenlaserns findet ambulant statt und wird nur bei gesunden Augen durchgeführt. Für Patienten die Angst vor tiefen Schnitten ins Auge haben, kann Lasek eine gute Alternative sein. Es ist zu beachten, dass die Laser-Augenoperationen irreversibel sind und sich nach weiterer Veränderung der Augen sich wieder Fehlsichtigkeit einstellen kann. Dennoch sind Lasik wie Lasek Methoden, die sich in Millionen Anwendungen bewährt haben. Viele Patienten möchten die neue Lebensqualität ohne die oft lästigen Kontaklinsen und Brillen nicht missen.

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